Preisdruck, Konkurrenz im Internet, Marktsättigung: Immer mehr Autohändler geraten durch die Veränderungen des Marktes in Bedrängnis, tausende Standorte wurden seit der Jahrtausendwende geschlossen. In Zahlen bedeutet dies eine Reduzierung von über 18.000 (im Jahr 2000) auf nur noch 7.400 selbstständige Autohändler Ende 2015.

Weitere Veränderungen absehbar
Betrachtet man die Entwicklungen anderer Verkaufszweige in den letzten Jahren, lässt sich erkennen, dass die Veränderungen der Automobilbranche kein Einzelfall sind. Supermarktketten dominieren lokale Geschäfte, Boutiquen haben großen Bekleidungskonzernen gegenüber das Nachsehen. Das Bedürfnis der Verbraucher hat sich verändert – eine größere Auswahl an Angeboten wirkt häufig attraktiver als die schnelle Erreichbarkeit. Größere Entfernungen zum Einkaufsort werden in Zeiten hoher Mobilität in Kauf genommen.

Es ist absehbar, dass sich auch weiterhin den „Mega-Dealern“ mit einem größeren Fahrzeugangebot und einem weit gestreuten Autohaus-Netz langfristig bessere Chancen am Markt bieten als Autohäusern mit wenigen Fahrzeugen und Standorten. „Die großen Autohandelsketten werden den Markt dominieren“ fasst Torben Ullmann, Geschäftsführer pixelconcept die Prognosen zusammen. „Durch Geschäftsaufgaben von kleineren, familiären Betrieben und folgender Übernahme durch die großen Ketten, verschiebt sich das Machtgefüge immer mehr. Es ist spannend, die Strategien der Mega-Dealer zu verfolgen und zu unterstützen – beim nächsten Schritt hin zur digitalen Transformation.“

Quelle: Autohaus.de // IFA Studie

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