11 Mai

Automobilbranche: Nachholbedarf im Netz

Die Nutzung des Internets hat das Kundenverhalten beim Autokauf von Grund auf verändert. Doch noch immer bleiben viele Potenziale durch die Autohäuser ungenutzt. Die Unternehmensberatung Arthur D. Little hat nun auf Basis einer internationalen Studie ermittelt, welche Faktoren über den Erfolg Ihrer Online-Maßnahmen entscheiden und wie Sie richtig auf den Wandel reagieren.

So wurden unterschiedliche Bereiche genannt, in denen die Branche bisher noch nicht innovationsfreudig genug war und so vorhandene Potenziale ungenutzt blieben. „Eine der größten Herausforderungen dabei ist, dass die Kunden im Internet zwischen den Vertriebskanälen verschiedener OEMs oder unabhängiger Anbieter wechseln und damit die Gefahr besteht, dass die Kundenbindung sinkt“, so Rosa Meckseper, Autoexpertin bei Arthur D. Little. Häufig ist die Vernetzung der Prozesse vom Online- zum Offlinegeschäft noch schleppend. Der Kunde erwartet aber heute, dass eine Onlineanfrage sofort auch offline im Autohaus bearbeitet und der Kunde kontaktiert wird – in Echtzeit.

Das Nutzungsverhalten der Interessenten gestaltet sich mittlerweile so, dass fast 70 Prozent der Konsumenten vor dem Autokauf online Angebote einsehen und vergleichen. „Über das Internet können die Kaufabsichten entscheidend beeinflusst werden.“

Die Studie hat ebenfalls aufzeigt, dass Hersteller und Kunden dem Internet gegenüber unterschiedliche Erwartungen haben. So wollen 40 Prozent der Kunden in Zukunft ihr Auto über das Internet kaufen, weil sie sich so einen hohen Rabatt versprechen. Hersteller hingegen sehen die Verfügbarkeit rund um die Uhr im Netz als wesentlichen Vorteil. Dies hat zur Folge, dass Preis- und Produktpolitik aktuell nicht entsprechend abgestimmt sind.

Gerne beraten wir Sie hier auch persönlich, welche Lösungen Ihnen die direkte Arbeit mit Ihren Kunden vereinfachen und professionalisieren können.

Quelle: www.Autohaus.de