18 Dez

pixelconcept Rückblick: Autohaus E-Marketing Day

Digitaler Vertrieb 2015: Unter diesem Leitgedanken fand am 19.11.2014 der erste E-Marketing Day der Autohaus statt. Rund 100 Teilnehmer tauschten sich vor Ort zu Leadqualifizierung, Online-Fahrzeughandel, sozialen Medien und Big Data aus. Als Aussteller war auch pixelconcept mit individuellen Lösungen für Online Marketing und Fahrzeugvermarktung für Autohäuser, Autohaus Gruppen und Hersteller vertreten.

„Wer gewinnen will, darf nicht nur verteidigen“
Im Vortrag von Konrad Weßner (Marktforscher), der den Einstieg in die Veranstaltung bildete, wurde erläutert, dass das Beratungs- und Kauferlebnis im Autohaus zwar unverzichtbar , für die Zukunft aber vor allem eine Koexistenz aus digitalen Möglichkeiten und der Schaffung von Erlebnissen im stationären Handel zu schaffen sei.

Qualifizierung von Anfragen und Leads
In einem weiteren Vortrag lag der Fokus auf der Bedeutung der Leadgenerierung und der darauf folgenden Qualifizierung. Um dies jedoch zu gewährleisten, benötigen Autohäuser optimierte Prozesse für die erforderliche Transparenz und Messung der Vertriebskanäle. Die Einbindung der Mitarbeiter sei dabei der Schlüssel dieses Prozesses.

Facebook im Autohaus
Vom Fingerspitzengefühl, das man beim Facebook-Marketing benötigt, wurde im Vortrag von Jan Peiniger eingegangen. „Wenn Sie etwas mit einem Nutzen zu verkaufen haben, dann haben Sie auch etwas darüber zu erzählen.“ Wichtig sei, dass man dabei nicht aus den Augen verliert, dass Facebook in erster Linie ein Kommunikationskanal sei, nicht eine Werbeplattform. Die persönliche Ebene sollte immer standardisierten Antworten vorgezogen werden. Jan Peiniger beleuchtete auch die Angst vor Kritik in den sozialen Medien. „Hat man als Händler einen Facebook-Auftritt, hat man die Möglichkeit und Chance auf Kritik zu reagieren, denn die Kunden sind sowieso dort.“

Der Kunde im Mittelpunkt
Peter Lorenzen, Geschäftsleitung Marketing und Kommunikation bei der Dürkop Gruppe zeigte Chancen und Herausforderungen aus Sicht eines Mehrmarkenhändlers auf. Er berichtete, die Gruppe plane aktuell, ein Data Warehouse zu schaffen, um Redundanzen in den IT-Systemen zu eliminieren und Daten bestmöglich zugänglich zu machen. „Das wird uns eine ganzheitliche Sicht auf den Kunden ermöglichen und somit eine gezieltere Kundenansprache“, sagte Lorenzen.

„Die Händler brauchen eine starke Unterstützung der OEMs bei den Online-Marketing Aktivitäten. Die Verkäufer müssen verstehen, was der sogenannte Customer Value ist, welche Leads wertvoll sind und diesen dann nachgehen“, so Jens Monsees von Avarto Bertelsmann. Unterstützen könnten den Handel dabei digitale Analyse-Tools, die eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden ermöglichen.