Der Online Marktplatz AutoScout24 macht mit einer neuen Idee auf sich aufmerksam: Ab sofort bietet die Plattform auch ein Abonnement von Autos an. Damit folgt das Unternehmen dem neuesten Trend. Der Clou an dieser Art der Fahrzeugvermarktung: Die Kunden besitzen das Auto nicht, sie können es aber nutzen. Dabei handelt es sich um eine neue Möglichkeit, die besonders viel Freiheit, Komfort und Sicherheit bietet, verspricht Jochen Kurz, Director Product bei Autoscout 24.

Im Gegensatz zum modernen Carsharing oder der klassischen Miete, das vor allem für eine schnelle und kurzfristige Nutzung der Fahrzeuge gedacht ist, bietet das Auto-Abo ein erhöhtes Maß an Flexibilität. Andererseits muss der Kunde das Auto auch nicht leasen oder gar kaufen. Stattdessen steht ihm ein ausführliches Nutzungsrecht zu, in dem sogar alle Kosten, wie Kfz-Steuer, Zulassung oder Versicherung, enthalten sind. Nur das Tanken muss selbst bezahlt werden.

Nur Vermittlung: Kein eigener Dienst

Zumindest in der Anfangsphase bietet AutoScout24 den Service allerdings nichts als eigenen Dienst an. Stattdessen arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Anbietern zusammen, die die Abwicklung der Auto-Abos für den Online-Marktplatz übernehmen. Dazu zählen unter anderem die Anbieter Like2Drive sowie Cluno. In den kommenden Monaten und bis Ende des Jahres wird dieses Angebot der Fahrzeugvermarktung auf AutoScout24 jedoch stetig ausgebaut werden, verspricht das Unternehmen.

Je nach Anbieter gibt es Unterschiede bei Vertragslaufzeit und Austauschmodalitäten sowie den Preisen der monatlichen Flatrate. Auf der Online Seite von AutoScout24 werden alle Dienstleister vorgestellt und verglichen. Der Abschluss eines Abos über den Marktplatz ist jedoch nicht möglich, der Kunde kann den Anbieter lediglich kontaktieren und alle Details über die eigene Plattform der Kooperationspartner vereinbaren.

Günstiges Beispiel: VW Up

Bei der Wahl des Autos spielt es keine Rolle, ob der Kunde einen Stadtflitzer, einen Sportwagen oder einen Transporter benötigt. Je nach Auto fallen allerdings unterschiedliche Kosten an. Zu den günstigsten Fahrzeugen, das ein Kunde derzeit über die Plattform erhalten kann, gehört der Volkswagen Up. Für diesen Kleinwagen ist eine monatliche Rate zwischen 200 und 250 Euro zu zahlen. Für einen hochpreisigen BMW werden bereits mehr als 1.000 Euro im Monat fällig.

Welches Angebot das Richtige ist, sollte jeder Kunde nach seinen Bedürfnissen selbst entscheiden. Denn je nach Abonnement sind beispielsweise auch unterschiedliche Freikilometer oder Startgebühren enthalten. Und es gibt sowohl Neu- als auch Gebrauchtwagen. Auch das Mindestalter der Fahrer spielt eine Rolle. Bei einigen Anbietern kann das Fahrzeug sogar regelmäßig ausgetauscht werden. Eine clevere Idee: Das Angebot eines Auto-Abonnements ist vielfältig und nützlich.

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